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Schützenjahr 2009:



Themen:
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Lothar Hanf Ehrenrat
Stephanientag
Krönungsabend im ĄCasa Del Caffe' Vergnano 1882"
Schützenfest
Trudi Hanf's runder Geburtstag
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Pokalschießen der Gesellschaft
Unser Friedhelm ist gestorben
Schützenjahr 2014


Schützenfest

Was kauft ein verantwortungsvoller Hauptmann für seine Kameradinnen und Kameraden, wenn bei „Schuetzenwetter.de“ Regen für die Zeit der Umzüge prognostiziert wird? Antwort: Ponchos! Am besten Glücks-Ponchos, und das waren sie, denn es regnete zum Schützenglück nicht. Dick war der prophylaktische Regenschutz, dick und unhandlich, so dass man nicht wusste, wie man ihn unter der Uniform verstecken sollte. Der liebe Hauptmann hat’s zwar nur gut gemeint, aber das nutzte wenig, man hatte ein Problem, man hatte ein Thema und man hatte einen Schuldigen, sein Name: Calmund, Peter Calmund. Und so bekam der Poncho-Agent mit der Lizenz zum Regenschutz über die gesamte Kirmesdauer sein Bier gezapft und dann geschüttelt.

Aber beginnen wir mit dem wieder supererfolgreichen Schießen unserer Mannschaft auf den Sebastianus-Pokal am ersten Schützenfestsamstag: 451 Ringe und Platz 11 waren klasse. Gut, es waren zehn Mannschaften noch vor uns platziert, aber niemand hatte überprüft, ob diese mit „Eigenbier“ gedopt waren und so sehen wir uns als stete Wassertrinker als die moralischen Pokalsieger J. Nach Kirmeseröffnung durch unseren OB Dirk Elbers und gelungener Eröffnungsveranstaltung unter Leitung unseres Schützenchefs Lothar Inden hieß es: Aufstellung (wobei das eine oder andere Musikcorps leichte Orientierungsprobleme hatte) und Abmarsch Richtung Rathaus zur Investitur des großen Königs Karl Kilimann; unser Karl hielt eine großartige Rede und so war es kein Wunder, dass die Schützengemeinschaft seinem Wunsch gerne entgegenkam und ihm ein herzliches „Hallo König“ entgegen rief. Dir, lieber Karl, und Deiner lieben Königin vielen Dank für eine tolle Repräsentanz.



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A B M A R S C H   V O M   K I R M E S P L A T Z 



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Im Schlösser Quartier Bohème – einer attraktiven und gelungenen „Ratinger-Stroß“-Ergänzung – schlugen wir im Anschluss die KöWi-Zelte auf und freuten uns über sehr zahlreichen Besuch von Freunden und den Damen der Gesellschaft König Wilhelm.
Sonntags gehört es zur Schützenpflicht, pünktlich um 9 Uhr am Rathaus Aufstellung zu nehmen und mit dem Regiment zur Lambertuskirche zu marschieren; also war auch unsere Gesellschaft ordnungsgemäß angetreten, um die einzigen Regentropfen während des Schützenumzugs über sich „ergehen“ lassen zu müssen – und wieso wurden wir nass? Weil die Kameraden der Meinung waren, ihre Glücks-Ponchos (s. o.) zu Hause zu lassen.

Nach dem Kirchgang trafen wir uns mittags erstmalig im Restaurant „Angelo’s“ auf der Bergerstraße, wo uns ein hervorragender Service und eine exzellente Küche geboten wurden. Über fünfunddreißig Anwesende freuten sich über die Einladung zum Mittagessen, ausgesprochen von unserem Lothar Hanf – nachträglich zu seinem 60ten – und unserem Jubilar Sascha Hanf. Euch beiden noch einmal unseren allerherzlichsten Dank! Apropos Jubilare 2009... Sascha Hanf, seines Zeichens II. Hauptmann, und Manfred Schmidt, stolzer Fähnrich, machen 2009 wieder einmal zu einem Jubeljahr für die Gesellschaft König Wilhelm und so verlieh der I. Hauptmann Peter Calmund unseren „25-Jährigen“ unter dem Applaus der großen Gästeschar jeweils den silbernen Ehrenkranz für die Schützenhüte.

In neuen historischen Kleidern präsentierten sich – bei sehr schönem Wetter – unsere beiden Schützenkameradinnen Elena Calmund und Sabine Bollonia; beide haben sich entschlossen, diese aus eigenem Portemonnaie zu finanzieren und sie haben sehr zu einem wunderbaren Erscheinungsbild der Gesellschaft beigetragen.



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K Ö N I G I N   E L E N A   C A L M U N D   U N D   S A B I N E   B O L L O N I A 



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Auch unsere routinierten Pagen Georg und Patrick Schultz sowie unsere neue Pagin Chiara Di Blasi – ihr Papa Paolo ist seit 2008 dabei – marschierten stolz in vorderster Reihe mit.



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P A G I N   C H I A R A   P R Ä S E N T I E R T   S I C H :   " H E R E   I   A M " 



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Ein ausgesprochen schönes Blumenhorn – made in Meerbusch – rundete das tolle Bild ab, das die Gesellschaft während des Umzugs und bei der Parade in der Reitallee bot. Immer wieder aufbrausender Applaus machte uns ein wenig stolz auf die kleine, aber immer präsente Gesellschaft König Wilhelm.

Gestärkt von einem ausgezeichneten Biwak (gestiftet von unserer Two-Years-Queen Elena und angerichtet von ihrer Mama Marion, Euch beiden herzlichen Dank), an dem sich auch viele Freunde der Gesellschaft labten, ging es zur letzten Etappe Richtung „Schönste Kirmes am Rhein“.

Absolutes Highlight des Sonntagabend war für die König Wilhelm selbstverständlich die Ehrung unserer beiden Jubilare Sascha Hanf und Manfred Schmidt durch den Chef Lothar Inden. Nach Gratulation der beiden stolzen und frisch mit der Ehrennadel geschmückten Kameraden ließen es sich beide nicht nehmen, jeweils ein Fässchen Diebels aufzutischen; nochmals Euch beiden herzlichen Glückwunsch und vielen Dank.



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J U B I L A R   S A S C H A   H A N F   M I T   S E I N E N   T R Ä G E R N 



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M A N F R E D   S C H M I D T   G E S C H U L T E R T   V O N   G E R H A R D   U N D   P A O L O 



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Montags hieß es – vorher wiederum im Restaurant Angelo’s hervorragend gestärkt – auf zum traditionellen Treffen des III. unif. Bataillons am Uerige. Dieses Mal war unsere Gesellschaft an der Reihe, den Service, sprich den „Zappes“, übernehmen zu dürfen und hier gilt unser Dank insbesondere unserer lieben Sabine Bollonia, die die Leitung übernahm, weil einige ihrer Kameraden in ein von den weiblichen Mitgliedern der Gesellschaft Wilhelm Marx erdachtes Spiel „Schütze, ärgere Dich nicht“ involviert waren. Klasse Idee und Umsetzung durch die „WM-Frauen“ und, lieber Hauptmann Michael, Du kannst stolz auf soviel Frauenpower in Deinen Reihen sein. Ein im Anschluss von Jupp Ilbertz moderierter „Frage-und-Antwort-Schützen-Striptease“ eines „Antöners“ rundete einen supernetten Event ab und bewies zum wiederholten Mal das Wohlgefühl in unserem Bataillon. Dass unser Bataillon herausragende Persönlichkeiten zu seinen Mitgliedern zählen darf, zeigte der späte Montagabend, als gleich drei verdiente Kameraden – Horst Donell, Heinz Schimunek und Toni Opdenberg – mit der seltenen goldenen Ehrennadel des Großen Vereins ausgezeichnet wurden. Euch Dreien unsere allerherzlichsten Glückwünsche.

Der Schützenfestdienstag war wie immer „überschattet“ von der Frage „Wer wird die neue große Majestät?“. Haben wir wiederum das Glück, einen Vollblutschützen krönen zu dürfen? Wir hatten es! Karl-Heinz Schlepphorst von der Kronprinz-Wilhelm-Kompanie hat es geschafft und wird unser erster Repräsentant sein. Wir wünschen Dir, lieber Karl-Heinz, mit Deiner Königin Ellen ein unvergessliches Königsjahr.

Doch seit einigen Jahren vermissen wir fast alle etwas beim Königsschießen: Den Klang der Festplatte, das Schellen des Weckers, was bei uns allen die Spannung steigerte, und der Meisterschuss, der die Platte manchmal sogar aus tiefer Lage nach oben von der Stange fegte. Das ist nicht zu vergleichen mit dem Rupfen eines zum Königsklotz erkorenen Holzklotzes, der, wie jedwedes Pfand, irgendwann „gerupft“ ist. Vielleicht gelingt es ja doch eines Tages mit Hilfe technischer Innovationen, der Königsplatte eine Renaissance zu verschaffen!? Es wäre uns und unserem Brauchtum sehr zu wünschen.
Der Schützenfestfreitag mit Inthronisierung unserer neuen Majestät und einem phantastischen Feuerwerk war Höhepunkt und läutete zugleich das Schlusswochenende eines gelungenen Schützen- und Volksfestes ein.



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